Romeo Rüsch ist bei Bluesun verantwortlich für die Bereiche Softwareentwicklung und Fotografie.
Romeo Rüsch: Responsive-Webdesign steht eigentlich für flexibles, web- sowie gerätespezifisches Design.
Im Grunde befassen wir uns mit dem Thema schon seit mehreren Jahren.
Da inzwischen immer mehr Smartphones für das Web eingesetzt werden, wird auch der Ruf nach einer günstigen Multi-Device-Anzeige immer lauter.
Und Responsive-Webdesign reagiert auf diese Anforderung und soll genau dieses Bedürfnis abdecken.
Romeo Rüsch: Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Bei einem kleineren Webprojekt oder bei einer simpleren Seitenstruktur ist die Umsetzung einfacher.
Bei einem grossen Webprojekt beziehungsweise einer komplexen Seitenstruktur ist logischerweise mit einem grösseren Aufwand zu rechnen.
Der Kostenfaktor liegt wie immer bei den unterschiedlichen Ansprüchen.
Wenn eine Webpräsenz viele mobile Geräte erwartet und die Seitenkontrolle nicht in Stein gemeisselt ist, damit meine ich, wenn kein 100 % gleiches Aussehen gefordert wird, liegt es nahe, sich für Responsive-Webdesign zu entscheiden – unabhängig von der Projektgrösse.
Romeo Rüsch: Responsive-Webdesign sollte eine günstige Art sein, Multi-Device-Anzeigen bereitzustellen.
Günstig, weil über Cascading Stylesheets, Media Queries und relative Werte alles gesteuert werden kann – Navigation, Text, Bild, Grafik, Video und so weiter.
Zu berücksichtigen sind dabei folgende Aspekte:
Wenn wir ein Video lediglich in der Anzeige verkleinern, wird die für diese Anzeige benötigte Bandbreite damit nicht verringert.
Preislisten und ähnliche Dokumente mit Spaltenformatierung können nicht einfach umgebrochen oder verkleinert werden.
Proportionsveränderungen bei Bildern und Grafiken können beispielsweise den Aussagekontext verändern.
Bei einer ganzheitlichen Betrachtung steigt der Aufwand rasch an, da die Folgen grösser sind, als man zuerst vermutet.
Romeo Rüsch: Die Steuerung über Cascading Stylesheets, Media Queries und relative Werte reicht in vielen Fällen leider nicht aus.
Das System muss erkennen, von welchem Gerät die Anfrage kommt, und bei mobilen Geräten noch zusätzlich, wie es gehalten wird – hoch oder quer –, und auf all das reagieren können.
Dies muss serverseitig – pro aktiv – und in Echtzeit erfolgen. Nur so kann tatsächlich eine kleinere Videodatei ausgeliefert werden, wenn eine kleinere Videoanzeige zur Verfügung steht. Das ist zum einen effizienter, weil Bandbreite gespart wird, und zum anderen wird das Video – vor allem bei Outdoor-Anwendern – flüssiger angezeigt.
Sehr oft werden sich die Navigationstiefe sowie das Informationsangebot für eine Anzeige auf einem Computer gegenüber der auf einem Smartphone unterscheiden.
Auf einem Smartphone ist eine gestraffte Websitevariante möglicherweise zweckmässiger, und anstelle eines langen Textinhaltes ist ein Videoinhalt darauf komfortabler zu konsumieren.
Romeo Rüsch: Wir setzen dem bekannten smartTemplate die Version mit dem Kürzel RS zur Seite. smartTemplate generiert von Haus aus HTML5-Code, Cascading Stylesheets der dritten Generation und ist natürlich auch auf Touchscreens ausgerichtet.
Die Version smartTemplate-RS unterscheidet sich davon durch ein noch flexibleres Design. Wir setzen diese Version dort ein, wo eine gewisse Designdynamik akzeptiert wird und die Flexibilität Sinn macht.
smartTemplate-RS vereint die beispielhaften Funktionen des bekannten smartTemplates, aber es verfügt über eine andere Seitenveredelungs-Engine mit einer optimierten Bedienbarkeit vor allem für Smartphones, wie beispielsweise das iPhone.
Mit smartTemplate-RS haben wir eine stabile Basis, auf welcher wir beinahe alle Kundenwünsche bezüglich einer Multi-Device-Anzeige umsetzen können.
Haben Sie noch weitere Fragen?
Schreiben Sie Romeo Rüsch, er wird Ihnen gerne Rede und Antwort stehen. romeo.ruesch@bluesun.ch